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Drakonie und Disorder

Auch leichte Verletzungen der öffentlichen Ordnung führen langfristig zu schweren Verbrechen, lautet eine kriminologische Theorie. Eine aktuelle Analyse findet dafür nur bedingt Belege.

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd vor drei Monaten hat nicht nur in den USA, sondern weltweit eine immer noch anhaltende Debatte um Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst. Wer in diesen Diskurs tiefer eintaucht, wird früher oder später an ihr nicht vorbeikommen: der Broken Windows Theory. Dabei handelt es sich um ein 1982 von den US-Sozialwissenschaftlern James Q. Wilson and George L. Kelling publiziertes kriminologisches Konzept, das einen kausalen Zusammenhang zwischen räumlicher bzw. sozialer Unordnung – kriminologisch: Disorder – und Kriminalität postuliert. Würden etwa in einer Nachbarschaft eingeworfene Fensterscheiben nicht repariert, signalisiere das eine fehlende informelle soziale Kontrolle; das wiederum ermuntere weiteren Vandalismus und führe ultimativ sogar zu schwereren Ve…

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